Warum Du ein Brand Concept (Markenkonzept) benötigst

Block mit Aufschrift "Your Brand"

Inhalt

Ein erfolgreicher Start für jede Marke ist ein authentisches Brand Concept (dt. Markenkonzept). Es geht um den Grundgedanken, welches Gefühl Deine Marke vermitteln soll.

Wenn wir an Apple denken, kommen uns sofort Bilder von schlanken, minimalistischen Designs in den Kopf, die mit modernster Technologie und einer starken Markenbotschaft „think different“ kombiniert werden. All dies vermittelt uns ein klares Bild von dem, wofür die Marke steht und was sie ausmacht. Durch ein gelungenes Markenkonzept werden Käufer zu echten Fans.

In diesem Blog zeige ich Dir, was ein Brand Concept genau ist und wie Du auch eines für Dein Unternehmen entwickeln kannst.

Mac Book und Handy auf Tisch
Apple ist ein gutes Beispiel dafür, was ein starkes Markenkonzept erreichen kann

Was ist ein Brand Concept (Markenkonzept)?

Ein authentisches Markenkonzept ist die Grundlage für eine erfolgreiche Marke und Markenstrategie. Es ist die Essenz der Ideen und Ziele, die hinter dem Branding eines Unternehmens stehen und definiert, welche Emotionen und Werte vermittelt werden sollen. Ein gut durchdachtes Markenkonzept verleiht einem Unternehmen ein unverwechselbares Profil und hebt es von anderen ab. Es geht daher weit über ein gutes Produkt oder eine ausgeklügelte Performance-Marketing-Strategie hinaus. Durch ein authentisches Markenkonzept wird es möglich, eine langfristig erfolgreiche Brand aufzubauen, die auf Vertrauen sowie Loyalität basiert und die Bindung zu der Zielgruppe stärkt.

Wann sollte ich ein Brand Concept (Markenkonzept) erstellen?

Ein Brand Concept solltest Du bereits zu Beginn der unternehmerischen Tätigkeit entwickelt werden, da es Dir als Orientierungshilfe dient und Dir dabei hilft, die wesentlichen Punkte Deines Unternehmens herauszustellen.

Was sollte ich vor der Erstellung eines Brand Concepts erledigt haben?

Um ein starkes Markenkonzept erstellen zu können, solltest Du Deine Hausaufgaben gemacht haben. Bedeutet, Du solltest Dich zuvor mit Deiner Unternehmensidentität sowie Deiner Zielgruppe genau auseinandergesetzt haben. Arbeite Dich hierbei von Innen nach Außen vor. Diese beiden Bausteine sind elementar wichtig, um damit überhaupt starten zu können.

Beginne im Inneren – Deine Unternehmensidentität

Um Deine Unternehmensidentität zu bestimmen, musst Du zuerst verstehen, wer Du als Unternehmen bist und was Du ausstrahlen möchtest. Verstehe Deine Identität daher als Gesamtbild, das Dein Unternehmen in der Öffentlichkeit darstellt und Deine Werte, Deine Vision und Mission umfasst. Es ist wichtig, dass Du sie klar definierst, damit Du einheitlich und konsistent auftreten, sowie Entscheidungen leichter treffen kannst, die nicht im Einklang mit Deiner Identität stehen. Da sich alles in einem stetigen Wandel befindet, solltest regelmäßig überprüfen, ob Deine Unternehmensidentität noch zu Dir, Deinem Unternehmen und Deinen Zielen passt.

Wichtige Fragen hierzu könnten sein:

– Wer bist Du?
– Was ist Deine Vision und Mission? (Dein WAS und WARUM)
– Welche Werte sind Dir wichtig?
– Spiegeln sich Deine Werte auch in Deinem Unternehmen wieder?
– Was macht Dich als Unternehmen einzigartig?
– Was unterscheidet Dich von anderen Mitbewerbern in Deiner Branche?
– etc.

Analysiere Deine Zielgruppe

Eines der wichtigsten Faktoren Deiner täglichen Bemühungen ist Deine Zielgruppe. Sie sind Deine größten Kritiker und Fans zugleich.
Mit kaum jemanden wirst Du so viele Emotionen teilen wie mit ihnen, also setzte Dich genau mit ihr auseinander. Kenne ihre Wünsche, ihre Probleme wie ein bester Freund/ eine beste Freundin und entwickle ein Produkt/ eine Dienstleistung, die sie von Beginn an lieben werden. Kaum zu glauben, dass es heutzutage immer noch einige Unternehmer gibt, die glauben, dass ihre Zielgruppe jeder sei. Eine Zielgruppe können nie Alle sein. Definiere also ganz genau, wer Deine Kundschaft sein wird. Verwende hierfür Personas, die Dir helfen, Deine Zielgruppe besser zu verstehen. Stelle Dir eine Person vor, die den perfekten Kunden ausmacht.

Wichtige Fragen zur Definition Deiner Zielgruppe könnten sein:

1. Wie heißt er/sie?
2. Wie alt ist er/sie?
3. Was arbeitet er/sie?
4. Wofür interessiert er/sie sich in seiner Freizeit?
5. Was sind die Herausforderungen/Probleme, die er/sie hat? Etc.

In meinem Workbook: Redefine your brand wird dieses Thema ausführlich behandelt. Hier geht es zum kostenlosen Download.

Je konkreter Du Deinen Wunschkunden/Wunschkundin definierst, desto besser wird Du verstehen lernen und Dein Produkt/Deine Dienstleistung darauf abstimmen können. Werde Dir hierbei bewusst: Es geht dabei nicht um Dich und um Deine Leistung, die Du verkaufen möchtest, sondern um Deine Kunden, was sie sich wünschen und was für Herausforderungen sie haben und wie Du ihnen helfen kannst.
Nur wer das versteht, wird von der Zielgruppe als positiv wahrgenommen.

In meinem Blogbeitrag: „Wer sind eigentlich Deine Kunden?“ findest Du zudem eine ausführliche Anleitung am Praxisbeispiel eines Coaches.

 

Arbeitstisch mit Unterlagen
Recherchearbeit ist bei der Entwicklung eines Brand Concepts unverzichtbar

Was beinhaltet ein Brand Concept (Markenkonzept)?

Die wichtigsten Elemente eines Brand Concepts sind:
– Mission
– Unternehmensnamen
– Brand Voice
– Slogan
– Designelemente wie Farben, dem Stil und der Typographie deiner Brand

Wie erstelle ich ein Brand Concept (Markenkonzept)?

Da du nun Deine Unternehmensidentität sowie Deine Zielgruppenanalyse erfolgreich gemeistert hast, wird dir das Entwerfen Deines Brand Concepts viel leichter von der Hand gehen.
Auch bei Deinem Brand Concept, welches wir nun Schritt für Schritt anfertigen, arbeitest Du Dich wieder von Innen nach Außen vor.

Schreibe Deine Mission nieder

Um Deine Ziele oder Deine Mission wahrhaftig manifestieren zu können, solltest Du ein kurzes Statement Deiner Mission schreiben. Deine Mission umfasst Dein Warum, wofür Dein Unternehmen existiert, was weit über das Geldverdienen hinaus geht.

Inspirierende Mission Statement Beispiele wären:

1. Apple – “To bringing the best user experience to customers through innovative hardware, software, and services.
2. Tesla – „To accelerate the world’s transition to sustainable energy.“
3. Google – „To organize the world’s information and make it universally accessible and useful.“
4. Facebook – „To give people the power to share and make the world more open and connected.“

Bei der Entwicklung Deines starken Markenkonzeptes kannst Du Dein Mission Statement immer wieder mit den Bestandteilen Deiner Marke vergleichen und besser darauf achten, Dir und Deinen Werten treu zu bleiben.

 

Mac Book
Das Mission Statement von Apple: „To bringing the best user experience to customers through innovative hardware, software, and services.“

Finde einen passenden Unternehmensnamen

Wenn es darum geht, einen passenden Namen für Dein Unternehmen zu finden, gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten. Zunächst einmal sollte der Name zu Dir, Deinem Unternehmen und dem Produkt oder Deiner Dienstleistung, die Du anbietest, passen. Er sollte leicht zu merken und auszusprechen sein. Verabschiede Dich also von langen und komplizierten Unternehmensnamen, denn ein kurzer und prägnanter Name kann viel einfacher im Gedächtnis bleiben. Nutze hierfür eine Mindmap und schreibe Dir alle Wörter und Begrifflichkeiten auf, die Du mit Deiner Marke in Verbindung bringst und was sie ausmacht. Stelle hierbei sicher, dass der Name Deines Unternehmens einzigartig ist und nicht bereits von einem anderen Unternehmen verwendet wird. Eine gründliche Recherche kann Dir helfen, mögliche Namenskonflikte zu vermeiden und sicherzustellen, dass Dein Unternehmen einzigartig und unverwechselbar ist.

Entwickle eine starke Brand Voice

Eine starke Brand Voice ist wichtig, um Dein Markenkonzept erfolgreich zu vermitteln. Es geht darum, eine einzigartige Stimme zu entwerfen, die Deine Marke unverwechselbar macht und Deine Botschaften klar und prägnant kommuniziert. Deine Worte haben die Macht, Köpfe zu bewegen und Emotionen bei Deinen Kunden hervorzurufen, setze sie daher der Tonalität passend zu Deiner Zielgruppe ein. Ob autoritär, familienorientiert, sachlich oder jugendlich verspielt, es gibt einige Ansätze.
Eine einheitliche und konsistente Sprache, die Deine Werte, Persönlichkeit und Visionen widerspiegelt, schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei Deiner Zielgruppe. Vergleiche Deine Brand Voice stets mit Deinem Mission-Statement, um sicherzugehen, dass am Ende alles zusammenpasst. Stelle Dir Deine Marke als Person vor, wer sie ist, wie sie redet und wofür sie sich interessiert, so wird es Dir leichter fallen.

Beispiele für Brand Voices wären:

1. Coca-Cola: Ein Unternehmen, das seine Brand Voice überzeugend übermittelt und für gute Laune, Spaß am Leben, dem (familiären) Beisammensein steht

2. Nike: „Just do it“. Mit diesem Slogan ist das Unternehmen nicht nur bei professionelle Sportler, sondern auch bei Freizeitsportlern bekannt. Die Marke steht für Sportlichkeit, Stärke, Durchhaltevermögen sowohl ein positives Mindset.

3. True Fruits: Ironisch, provokant und eindeutig zweideutig, grenzt sich das Unternehmen regelmäßig mit kreativen Werbeslogans von seinen Mitbewerbern gekonnt ab.

Eine passende Brand Voice für Deine Marke ist von großer Bedeutung, wenn Du Deine Zielgruppe erreichen und die Botschaft effektiv vermitteln möchtest. Es ist wichtig, die Tonalität Deiner Marke kontinuierlich zu überwachen und anzupassen, um sicherzustellen, dass sie mit Deiner Mission sowie Deiner Zielgruppe übereinstimmt und Deine Marke erfolgreich repräsentiert.

Coca Cola Dose
Coca-Cola steht für gute Laune, Spaß am Leben und dem (familiären) Beisammensein

Kreiere einen einprägsamen Slogan

Ein Slogan ist ein wichtiger Bestandteil der Markenidentität Deines Unternehmens. Er ist ein kurzer, prägnanter Satz, der das Wesen Deiner Marke auf den Punkt bringt und den Kunden im Gedächtnis bleibt. Ein guter Slogan kann das Vertrauen der Kunden in Dein Unternehmen stärken und Deine Marke von der Konkurrenz abheben. Er kann auch als Leitfaden für die Entwicklung von Marketing- und Werbekampagnen dienen und eine konsistente Botschaft vermitteln. Ein Slogan sollte einfach, einprägsam und einzigartig sein.

Tools und Methoden, die Dir helfen einen Slogan zu erstellen

Um den perfekten Slogan für Dein Business zu kreieren, gibt es verschiedene Tools und Methoden, die Dir helfen können. Eine Möglichkeit ist, eine Mindmap zu erstellen, um alle Ideen und Assoziationen zu sammeln. Dabei kannst Du Dich von Fragen wie „Was macht Dein Business einzigartig?“ oder „Welches Problem löst Dein Produkt oder Deine Dienstleistung?“ leiten lassen. Auch das Brainstorming mit Freunden oder Kollegen kann hilfreich sein, um neue Perspektiven und Ideen zu erhalten. Wenn Du den Slogan erstellt hast, solltest du ihn testen, indem Du ihn potenziellen Kunden präsentierst und Feedback einholst. So kannst Du sicherstellen, dass Dein Slogan die gewünschte Wirkung erzielt und
Deine Zielgruppe anspricht.

Beispiele für einprägsame Werbeslogans:

  1. Nike: “Just Do It”
  2. IKEA: „Wohnst du noch oder lebst du schon“
  3. NESPRESSO: „NESPRESSO. What else?“
  4. Red Bull: „Red Bull verleiht Flügel“
Nike Schuhe
„Just do it“ Ein Slogan, der nicht nur bei Profisportlern sondern auch Freizeitsportlern bekannt ist.

Designe Deine visuelle Markenpräsenz

Jetzt setzt Du Dich mit Farben, dem Stil und der Typographie Deiner Brand auseinander, also mit allen visuellen Bestandteilen, die Deine Zielgruppe auf den ersten Blick wahrnimmt. Damit dir das leichter von der Hand geht, schaue Dir nochmals alle Bestandteile (Dein Mission-Statement, Deine Werte, Deine Brand Voice) genau an. Verwende Farben sowie Schriftarten, die Deiner Marke entsprechen und nutze hierfür Visualisierungsmöglichkeiten wie beispielsweise ein Moodboard. Denke dabei auch an das Design Deiner Mitbewerber und sorge für einen Wiedererkennungswert Deiner Marke. Ob Du nun ein einheitliches Farbschema verwendest oder Deine Marke mit einer speziellen Schriftart unterstreichst – die visuelle Wiedererkennbarkeit ist essenziell, wenn Du Deine Markenidentität stärken möchtest. Teste Deine visuelle Markenpräsenz bei einem Teil Deiner Zielgruppe und passe sie nach Bedarf an, um eine solide Basis für Deinen Markenwachstum zu haben.

Brille mit Handy und Unterlagen auf Tisch
Setze Deine Marke mit dem richtigen Branding ins Rampenlicht!

Nächste Schritte Deiner Marke

Wenn Du alle diese Punkte beachtet hast, kannst Du Dich mit Deinem Branding Deiner Website, der Verpackung und der Kommunikation Deiner Marke befassen. Die Grundlage dafür hast Du mit deinem Markenkonzept nun geschaffen.

Fazit

Wenn Du Dein Unternehmen erfolgreich etablieren möchtest, wirst Du ein klares Markenkonzept benötigen. Es sollte wie oben aufgeführt all Deine Ideen, Ziele und Visionen umfassen und als Grundlage für Deine Marketingstrategie dienen. Durch ein gut durchdachtes Markenkonzept kannst Du eine nahtlose Verbindung zu Deinem Publikum herstellen. Berücksichtige dabei alle relevanten Elemente und überlege, wie Du Deine Zielgruppe am besten ansprechen kannst.

Wenn Du bei der Erstellung eines individuellen Markenkonzeptes Hilfe benötigst, dann melde Dich für ein kostenloses Erstgespräch.

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